putzen

Waschanlage für Motorräder

Was musste ich da im Enfieldforum lesen? Es hat sich tatsächlich eine Firma hingesetzt und eine Motorradwaschanlage entwickelt. Für Putzmuffel wie mich – ich fahr halt lieber als zu putzen – eine wirklich sinnvolle und praktische Erfindung. Gerade im Winter fände ich es schön gelegentlich mal in die Waschanlage fahren zu können, denn wer Winterfahrer ist, der weiß: Im Winter putzen gibt immer kalte Finger. Und wer nicht putzt nimmt die Korrosion in Kauf, oder sprüht das gesamte Krad mit Kettenfett ein.

Und wer mit seiner Straßenenduro gelegentlich im Dreck unterwegs ist, hätte sicherlich auch Gefallen an einer solchen Anlage.

Auch technisch ist die Waschanlage recht interessant: Da bei der Motorradwäsche keine rotierenden Bürsten zum Einsatz kommen können, setzt der Entwickler “Powerwash” auf Druck, spezielle Reinigungsmittel und bewegliche Düsen, die sich der Kontur des Motorrads anpassen – ein direkter Kontakt zum Motorrad ist dabei ausgeschlossen.

Das Motorrad wird vor der Wäsche einfach in die Waschkabine mittig auf den Drehteller gefahren und auf dem Seiten- oder Hauptständer abgestellt. Nach Einwurf der Waschmarke geht’s dann los: Es kann eine Vorwäsche von Hand gemacht werden, danach läuft das Reinigungsprogramm durch, der Drehteller sorgt dabei für eine Reinigung von allen Seiten. Los geht’s mit Schaumreiniger, eine Art Vorwäsche, dann folgt die Hauptwäsche. Danach wird eine chemische Trocknungshilfe und Osmosewasser (mineralfrei) aufgetragen und abschließend mit der Trocknung begonnen. Der gesamte Vorgang dauert übrigens ca. 7 Minuten.

Leider gibt es (laut Pressebericht) erst eine dieser Anlagen an einer Tankstelle in Ibbenbüren. Der Waschvorgang kostet 7 Euro. Etwas happig wie ich finde, aber wohl angemessen.

Mal sehen, ob sich das durchsetzt und wir demnächst an größeren Tankstellen solche Anlagen finden können. Ausprobieren würde ich es auf jeden Fall gerne mal. 🙂

Weitere Infos und Bilder:

Danke @ Achim für den Hinweis im Enfieldforum. Das wär mir sonst durchgegangen. 🙂

Abgestempelt unter , , , ,
12 Leute haben was dazu gesagt und 3649 haben das bereits gelesen.

Ich will das weitergeben:

Tweet
Facebook
Share

Chrom und Alu Butztipp

Nachdem ich gestern Abend meinen neuen Auspuff an die Enfield geschraubt habe, nahm ich mir noch ein wenig Nevr-Dull zur Hand und ging damit fix über alle Chrom- und Aluteile. Kurz einwirken, lassen, dann mit einem weichen Baumwolltuch drüberhuddeln, Ergebnis: Glanz.

Dann ab auf die Karre und auf nach Donni zum Grillen. Natürlich eine ideale Gelegenheit den neuen Auspuff klanglich zu erfahren und ich muss sagen: Manowar ist ‘ne Schulband gegen den Auspuff. Im Stand und bei wenig Gas sehr leise, aber sobald am Kabel gezogen wird, bricht ein Gewitter los – so mag ich das. Und falls ich mal zum TüV muss, kann ich den DB Killer ja wieder reinschrauben.

Bei Donni angekommen gab’s dann erstmal Fleisch und Bier, bis mir auffiel, dass ich dummerweise vergessen hatte die Luftberuhigungsbox zu polieren, da war jedenfalls noch satt Nevr-Dull drauf. In der Not nimmt man was da ist, und so schnappte ich mir eine alte Zeitung, die vom Anfeuern des Grills noch rumlag, riss ein Stück aus einer Seite aus, zerknüllte es ein wenig und polierte damit über die Box.

Ich war ziemlich verwundert, als ich feststellte, das die Box richtig schön wurde, trotz Zeitungspapier. Also habe ich testweise mal die bereits polierten Stellen mit dem Zeitungspapier bearbeitet und seltsam, aber wahr: Die Teile wurden nochmal viel sauberer und glänzender. Gerade beim Aluminium ließ sich mit der Zeitung noch richtig was rausholen.

Also ich werde meine Aluminiumteile jetzt immer mit Zeitungspapier aufpolieren. Klappt richtig gut. Und wer’s nicht glaubt: Einfach mal ausprobieren. Schaden kann es ja nicht.

Abgestempelt unter , , , , , ,
9 Leute haben was dazu gesagt und 363 haben das bereits gelesen.

Ich will das weitergeben:

Tweet
Facebook
Share