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Andere Mütter haben auch schöne Motorräder oder so…

Kawasaki Versys 2012

Kawasaki Versys 2012, Quelle: Kawasaki

Hossa! Ich weiß ich habe echt lange nichts mehr geschrieben, zumindest nicht in diesem Blog, aber ich hatte auch nicht wirklich etwas, worüber ich hätte schreiben können. Ich bin letztes Jahr nicht wirklich viel Motorrad gefahren – mal abgesehen von dem täglichen Weg zur Arbeit, aber es ist ja nicht so, als würde ich aus dieser langweiligen Erfahrung heraus nicht auch etwas für mein Leben gelernt haben: Wer nicht fährt schafft keinen Content. Vulkanische Logik oder so.

Dabei weiß ich gar nicht mal so wirklich, warum ich nicht mehr viel gefahren bin, es war einfach so ein allgemeines Gefühl von “Luft raus”. Die Möglichkeiten wären da gewesen, aber meist war es mir einfach zu weit, denn so sehr ich die Kawasaki KLX250 auch mag und schätze – Autobahnfahrten sind schlimm. Noch schlimmer als mit jedem anderen Motorrad, denn nichts ist frustierender als mit 115 – 120 Km/h auf der rechten Spur zu juckeln, um gelegentlich mal einen LKW verblasen zu dürfen. Wenn schon Autobahn, dann wenigstens mit Stil oder zumindest bequem.

Deswegen habe ich beschlossen die KLX250 möglichst bald gegen ein für meine Bedürfnisse besser geeignetes Motorrad einzutauschen. Ich wollte mir ursprünglich wieder was schnelles kaufen, eine 600er Ninja wäre da meine Wahl gewesen, aber ich denke es ist bestimmt nicht gut von einem Extrem (Dual Sport Enduro) ins nächste (Asphaltfräse) zu verfallen. Was ich wirklich brauche ist ein Vernunftmopped. Dieser Wahrheit muss ich wohl endlich ins Auge blicken.

Die Versys ist da genau richtig: Niedriger Verbrauch, großer Tankinhalt, bequeme Sitzposition, ABS, viel passendes Zubehör und sie fährt sich sogar gut. Ich hatte die Versys nämlich schonmal als Leihmopped, daher weiß ich das.

Die Sterne stehen günstig, derzeit gibt Kawasaki auf die Vorjahresmodelle 10% Rabatt. Ich denke ich werde am Samstag mal zu Kawasaki Schnock fahren und das mit ihm diskutieren.

Um unvernünftig zu sein, bleibt mir ja auch noch die Midlife-Crisis. Da kauf ich dann wieder was zum herbrennen. Und bis dahin habe ich ja auch noch die Diesel Enfield, ich denke das ist extravagant genug.

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Mein Motorrad Winter 2011/2012

Ist ja fast schon Frühling, Zeit für ein kleines Winterfahrer Review. Um es kurz zu machen: Es war langweilig. Wir hatten keinen Winter. Ich bin nur einmal im Schnee gefahren, den Rest der Zeit hat es gepisst und es war auch nur vielleicht 2 Wochen richtig kalt. Die teuren Stulpen, die ich mir vor dem letzten Winter geleistet habe, liegen noch seit dem Umzug letzten Sommer unbenutzt in der Garage und die Griffheizung blieb weitgehend aus. Klimaerwärmung, El Niño, Mikrowellenbestrahlung vom Mars? Keine Ahnung warum es so “warm” war, ist ja eigentlich auch egal. Irgendwie bin ich auch ganz froh drum.

Denn, was ich merke: “Man wird ja nicht jünger” ™. Es ist jetzt wohl der sechste Winter, den ich durchfahre und ich kann nicht sagen, dass ich von der diesjährig entspannten Wetterlage sonderlich enttäuscht gewesen bin. Es war recht entspannend sich mal nicht durchs Chaos kämpfen zu müssen, sich nicht die Finger abzufrieren, oder die maximale Schräglage von 90° zu erreichen, was in richtigen Wintern ja nicht immer ausbleibt. Und ich gebe sogar zu, dass ich auf Wunsch meiner Frau zwei Mal mit dem Auto gefahren bin, oder habe mich bringen lassen, als es richtig glatt war. Hinzu kommt auch, dass sich meine Frau Sorgen macht, wenn ich bei beschissenen Verhältnissen Motorrad fahre – das kann ich auch durchaus verstehen, hängt schließlich viel dran, falls mir was passiert. Umgekehrt aber auch – so ist das halt mit einer großen Familie.

Unabhängig von den recht guten Bedingungen diesen Winter, bin ich trotzdem rund 2.000 Kilometer gefahren, obwohl sich die Fahrten nur auf den Arbeitsweg und sonstige Kurzstrecken beschränkten. Als Reifen fuhr ich meine “Sommerreifen”, die Metzeler Enduro 1, die ich in einem richtigen Winter niemals fahren würde, denn bei Schnee gehen die sofort ab, als wäre die Straße aus Schmierseife. Im Sommer sind die Reifen allerdings ziemlich genial, sehr haltbar, gehen auch auf Schotter und lassen sich angenehm fahren.

Imprägniert oder vorbereitet habe ich die KLX vor dem Winter auch nicht, wozu auch? Viel Salz wurde bei uns nicht gestreut, ich habe einfach auf die durch konsequentes Nichtputzen vorhandene Dreckschicht vertraut. Die KLX hat jetzt über 18.000 Kilometer auf dem Tacho – bis auf das Kabelbaum Problem (Rückrufaktion) – alles töfte.

Um diesen langweiligen Bericht (eben genau wie der Winter) noch etwas aufzulockern, folgender abschließender Fakt: Ich muss zum TÜV. Seit über drei Monaten bereits. Was gibt’s da eigentlich für eine Strafe, wenn die mich anhalten?

Und noch ein Rageface. Weil ich im Moment so wenig Zeit habe und Arbyte nervt.

ffffffffffffffffffffffuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu arbyte

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