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Caferacer to go

Ich habe Urlaub und was mache ich? Na, klar! Am XJ 650 Low Budget Caferacer arbeiten. Was sonst! Hier einfach mal anstatt langem Blabla ein paar ziemlich unscharfe Bilder direkt aus der Garage. Eins sei noch gesagt: Wenn das Teil fertig ist, dann weiß ich, da steht ein ziemlich pornöses Motorrad. Fuck yeah, es wird einfach ein geiles Teil!

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Zweitakt Tuning: Boost Bottle erklärt, berechnet und gebaut

Wer mit Zweitaktern zu tun hat, wird es kennen: „Schieberuckeln“ im Teillastbereich. Ich persönlich kenne das noch von meiner MZ ETZ 250 und hatte mir deswegen seinerzeit Gedanken gemacht, wie diesem typischen Zweitakt-Phänomen beizukommen ist. Die Lösung: Eine Boost Bottle. Das klingt jetzt erstmal nach krassem Powertuning, aber lass dich von dem Begriff nicht verwirren. Mit einer Boost Bottle lässt sich lediglich die Gemischzusammensetzung optimieren und in bestimmten Drehzahlbereichen etwas mehr Drehmoment herauskitzeln. Aber bevor es an das recht komplexe Thema Boost Bottle Bau geht, stellt sich die Frage, warum Zweitakter überhaupt im Teillastbereich mit „Schieberuckeln“ zu kämpfen haben?!

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Verbesserte Entlüftung bei einer Royal Enfield 15LD440 Diesel

Dieseltechnik ist etwas neues für mich, aber seit ich die Enfield Diesel mit Lombardini 6LD440 Motor habe, muss ich mich zwangsweise damit beschäftigen.

Problem bei meiner Enfield war, dass die Entlüftung nicht richtig funktionierte, was immer wieder zu Zündaussetzern führte, da im Normalbetrieb durch Vibrationen immer wieder Schaum im Dieselfilter entstand und zur Einspritzdüse befördert wurde. Schaum lässt sich von der Einspritzdüse natürlich denkbar schlecht verarbeiten und so kam es zu diesen unglaublich nervigen Aussetzern.

Da ich aber diesen Samstag endlich mal Zeit zum Schrauben hatte und auch die Teile besorgt waren, nahm ich es in Angriff das Elend zu beseitigen. Bevor ich meine Arbeiten detailliert beschreibe, aber erstmal ein wenig Theorie zum Entlüftungssystem eines Dieselmotors. (mehr …)

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Universalanleitung: Eine Griffheizung montieren

Ich habe mir ja – wie bereits geschrieben – kürzlich eine Griffheizung von Daytona gegönnt. Nun möchte ich meine Erfahrungen, die ich bei der Montage sammeln konnte mit euch teilen und werde versuchen die Montage einer Griffheizung in vielen Aspekten zu beleuchten. Schwierig ist es übrigens nicht, nur sollte sorgsam gearbeitet werden, schließlich hängen die Dinger am Kabelbaum oder an der Batterie und ein Kurzschluss kann fatale Folgen haben!

Zuersteinmal eine Werkzeugliste: Ein Lötkolben, Schrumpfschlauch und eine Abisolierzange (oder ein Messer, notfalls Zähne), falls Kabel verlängert werden müssen, Knarre und Stecknüsse, falls die Verkleidung ab muss, Kabelbinder um die Kabel zu fixieren, ein scharfes Messer um die Griffgummis zu entfernen, evtl. Gewebeklebeband um die Kabel bei Scheuerstellen zu schützen, vielleicht auch Griffgummikleber wenn die Griffe nicht von selbst halten (eher selten der Fall), Wasser-Spüli Mischung zum montieren der neuen Griffgummis und um die alten mittels Unterspritzung zu entfernen – dann wird allerdings noch eine Spritze benötigt (oder alternativ ein Heißluftfön) und zu guter letzt noch das entsprechende Werkzeug um Handprotektoren zu lösen, falls welche montiert sind, wie es bei meiner KLX der Fall ist. Alles da? Dann kann’s ja los gehen!

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Neues Projekt: Der XJ 650 Cafe Racer

Ach verdammt, ich werde meine XJ so oder so nicht zu einem guten Preis los, also bleibt sie halt bei mir und wird nun ein wenig gepimpt. Cafe Racer fand ich ja schon immer scharf und ich denke die XJ bietet eine recht ordentlich Basis für dieses Vorhaben. Auf jeden Fall bedeutet der Umbau bei der XJ eine starke Veränderung der Optik, denn im Serienzustand ist die 650er doch eher eine Wuchtbrumme. Ich möchte das Motorrad aber so weit wie möglich auf das Wesentliche reduzieren.

Im groben stelle ich mir meinen XJ 650 Cafe Racer so vor:

Die wesentlichen Elemente des Motorrads, also Tank, Schutzblech und Heck sollten aus blankem Metall sein. Da ich mir Aluminium allerdings nicht leisten kann (ein Tank allein kostet um die 1.000 €), werde ich die Teile entlacken, polieren und dann mit Klarlack versiegeln.

Die Originallampe wird durch ein Chromteil mit Klarglas ersetzt und durch Universalhalter aus dem Zubehör gehalten, wobei Tacho und Drehzahlmesser erhalten bleiben, da die Einheit im Original schon nett aussieht. Der Lenker wird durch einen formschönen und rückschädigenden M-Lenker ersetzt, den neue Schaltereinheiten zieren, die nur die wesentlichen Funktionen sicherstellen und sehr oldschool sind.

Die Sitzbank wird der heikelste Teil des Umbaus, denn ich weiß noch nicht, ob ich das Rahmenheck dafür kürzen muss, oder es so geht. Dann bleibt auch noch die Frage, ob ich eine passende Sitzbank mit Höcker finde, oder ob ich mir selbst etwas aus Blech und GFK bauen muss. Komfortabel wird es auf jeden Fall nicht, aber ein Cafe Racer ist ja auch nichts zum touren, sondern eher was für die Hausstrecke.

Der hintere Kotflügel muss natürlich auch verändert werden, hier werde ich versuchen etwas unlackiertes zu bekommen, was irgendwie passt. Das Originalrücklicht muss natürlich eh runter und wird durch ein oldschool Lukas Teil ersetzt.

Am Motor werden alle Deckel entlackt, poliert und mit Klarlack konserviert, der rest des Motorblocks wird komplett geschwärzt, oder ich lasse ihn im „ich wurde benutzt“ Stil wie er ist. Vielleicht ist das sogar besser, dann ich finde man darf einer Maschine ansehen, dass sie bereits 100.000 Km auf dem Buckel hat.

Die Seitendeckel werden entfernt und alles was dahinter ist in einen nicht sichtbaren Bereich verlegt. Wenn es möglich ist, werde ich auch den Luftfilterkasten entfernen und auf Sportluftfilter umrüsten, was aber davon abhängig ist, ob ich Erfahrungswerte zusammenkriege, wie ich den Vergaser umbedüsen muss, damit die Maschine auch vollgasfest läuft.

Dann kommt natürlich noch wie bei jeder meiner Motorräder schön Pornoband (ThermoTec) um die Krümmer (schwarz), die Auspufftöpfe werden wie auch Teile des Rahmens schwarz matt lackiert. Und dann gibts noch eine schön pornöse Fußrastenanlage zur Förderung der sportlichen Sitzhaltung und fertig ist die Schüssel.

Natürlich werde ich während des Umbaus auch einige Dinge überholen, z.B. die Bremskolben vorne müssen mal neu und die Felgen aufgearbeitet oder ausgetauscht werden, da der Lack doch schon etwas mau ist. Auch eine Umrüstung auf Speichenfelgen habe ich noch im Hinterkopf, die von der XJ 650 Maxim sollen passen, aber da muss auch der TÜV mitspielen.

Hach, es wird schon schön, irgendwas brauche ich ja auch mal wieder, worüber ich schreiben kann. Die KLX ist ja (bis auf die Heizgriffe) erstmal fertig gestyled und die Diesel ist im Winterschlaf. Und irgendwie bin ich beim verfeinern der KLX richtig auf den Geschmack gekommen ein Motorrad zu individualisieren. Da habe ich bei der XJ ja nun jede Menge Möglichkeiten.

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