ein motorradgrus ans taxi blogde

Ein Motorradgruß ans taxi-blog.de

Das Pariser Unternehmen Moto Jet bietet einen Taxiservice via Motorrad an. Damit für den Passagier der Komfort ähnlich angenehm ist wie im regulären Taxi, nimmt er oder sie hinten auf einer Honda Gold Wing platz.

Und ganz klarer Vorteil eines Motorradtransports: Bei Stau und stockendem Verkehr wird der Bestimmungsort wesentlich schneller erreicht als mit dem Auto.

Um wetterfest und im Falle eines Sturzes abbriebsicher zu sein, erhält der Kunde für die Fahrt hochwertige Sicherheitskleidung, die Fahrer sind ehemalige Motorradpolizisten.

Soweit zu den groben Fakten.

Interessant finde ich nun erstmal, welches Motorrad für den Taxitransport gewählt wurde. Die Honda Gold Wing, oder auch – „das Motorrad mit den meisten Spitznamen der Welt“:

Christbaum, Dosenkrad, Flugzeugträger, Zylonentanker, Schrankwand, Einbauküche, Wohnzimmer, Kampfstern Galactica, Zwei-Zimmer-Wohnung, Möbelwagen, rollender Wohnzimmersessel und so weiter.

Ich halte fest, es kommt nun hochoffiziell noch ein weiterer Spitzname für die Gold Wing hinzu: Taximopped

Und wo wir schon beim Taximopped sind, da muss ich an Torsten Bentrup vom Taxi-Blog.de denken. Vielleicht wäre das noch was für ihn? Ruckzuck umgeschult und rauf auf den Christbaum, äh die Gold Wing.

Was mich allerdings viel mehr interessiert: Wäre es in Deutschland überhaupt rechtlich möglich ein Motorrad in den Taxibetrieb zu nehmen? Ich denke es wird ja gewisse Richtlinien geben für die bei der Personenbeförderung eingesetzten Fahrzeuge?

Die Idee des Taximoppeds finde ich nämlich sehr gut. Gerade in Großstädten ein echter Vorteil und für Nichtkradisten vielleicht sogar ein tolles Erlebnis.

Nun denn: In diesem Sinne ein vertrackbackten Gruß ans Taxi-Blog. Ich hätte nicht gedacht, dass sich mal irgendwann ein Thema ergibt, das die Welten „Taxi“ und „Motorrad“ miteinander verbindet.

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3 Antworten

  1. Hmm, Trackback ist nicht angekommen (wenn Du den konkreten Eintrag nicht im Blog verlinkst, wird es gerne als „Spam-Verdacht“ aussortiert).

    Aber egal, ich schau ja auch so ab und zu hier vorbei!

    Taxi darf man sowas in Deutschland nicht nennen. Ein Taxi muß zwingend zwei Türen auf der Beifahrerseite haben, das wird selbst die Gold Wing nicht hinbekommen…

    Aber Personenbeförderung per Mopped ist prinzipiell schon möglich. Ich meine, davon auch schon in Deutschland gehört zu haben.

    Für mich ist das allerdings nichts. Zum einen hab ich Angst vor den anderen Verkehrsteilnehmern, ein bischen Blech rundum beruhigt mich da ungemein. Zum anderen ist Paderborn in der Nachtschicht auch kein wirklich stauverstopfter Ort, der Vorteil fällt damit weg.

    []

  2. Pingback: drivenews » Blog Archive » Motorrad-Taxi in Paris

  3. Hallo Torsten — ja die moderne Technik. Aber Hauptsache der Gruß ist angekommen. 🙂

    Und danke für die Aufklärung der „Rechtslage“.

    Die Angst vor den anderen Verkehrsteilnehmern kann ich als Motorradfahrer natürlich gut nachvollziehen. Doppelt aufpassen, dann geht’s aber.

    Obwohl so ein wenig Blech rechts und links schon ein Vorteil sein kann. Und eine Heizung ist auch nicht zu verachten.

    Naja, jeder wie er mag. 🙂

    []