bullet

Video: Royal Enfield Treffen 2010

Hier ein kleines Video zum Royal Enfield Treffen 2010 in Schönau im Schwarzwald. Bilder und ein ausführlicher Bericht zum Treffen folgen. Es war super geil, betrachtet das Video als Appetizer. 🙂

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Das Video gibt’s natürlich auch auf YouTube in HD.

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Spannen der Primärkette am Beispiel der Royal Enfield Bullet

Vorweg die Klärung der Frage: Was zur Hölle ist eine Primärkette, was macht die überhaupt, und wieso muss die gespannt werden?

Die Primärkette ist nicht zu verwechseln mit der Sekundär- oder auch Antriebskette, die Primärkette ist die Kette, die in vielen Motorradmotoren die Drehung und damit die Kraft der Kurbelwelle über die Kupplung auf das Getriebe überträgt. Wie jede Kette (Gott Lob! dem Kardanantrieb), muss auch die Primärkette dann und wann gespannt werden – bei der Enfield grob über den Daumen gepeilt, wenn sie anfängt am Metall des Primärkastens anzuschlagen, oder besser natürlich schon vorher. Bei der Enfield sollte die Kontrolle und – wenn notwendig – das Nachspannen alle 10.000 Kilometer erledigt werden, eine Primärkette, die sich so gelängt hat, dass ein Nachspannen nicht mehr gut möglich ist, sollte natürlich ersetzt werden. (weiterlesen …)

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Das Royal Enfield Deutschlandtreffen 2008

Ich komme viel später los als ich geplant hatte. Zehn Uhr sollte es losgehen, jetzt ist es halb zwei. Gut, es sind nur 300 Kilometer bis nach Weiskirchen im Hunsrück, aber fünf bis sechs Stunden werde ich sicherlich unterwegs sein. Ich stelle noch schnell die Zündung auf 0,75 mm vor OT ein, das ist besser für die lange Strecke. Dann ist es Zeit loszufahren, also setze ich den Helm auf, streife die Handschuhe über und quetsche mich auf die schwer beladene Enfield. Mit dem ersten Kick erwacht sie gegen die Betonwände der Garage brüllend und ich fahre los. Immer ein fast magischer Moment. (weiterlesen …)

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Royal Enfield EFI: Born to be back again, die Legende lebt

Der österreichische Generalimporteur für Royal Enfield Motorräder, Classic Corner Horvath, hat nun die ersten Enfields mit dem neuen EFI (= Electronic Fuel Injection) Motor im Stall stehen, während wir in Deutschland noch auf einen Ausritt mit der neuen Bullet warten dürfen. Zudem können auf der Homepage des Herrn Horvath auch erste Bilder der neuen Bullet bestaunt werden, und ich muss sagen: Tré chique, die Inder haben es wirklich geschafft die Bullet würdevoll fortzuführen. Es ist zwar keine klassische Bullet mehr, aber auch die Bullet muss sich nach über 50 Jahren nun den neuen Abgasnormen anpassen, um weiterhin am Markt zu bleiben. Die Bullet gar nicht mehr zu bauen, ist schließlich keine Alternative.

Aber was hat sich verändert?

Royal Enfield Bullet 500 EFIDer neue Motor sticht natürlich als gravierenste Änderung hervor, die Optik hat sich im Vergleich zum Originalmotor recht stark verändert, doch sind auch einige Merkmale geblieben: Es gibt wieder einen Kickstarter, 500 Kubikzentimeter und einen langen Hub von 90 mm. Der neue Motor verfügt zudem über einen automatischen Dekompressor, wird kontaktlos elektronisch gezündet und besitzt Hydrostößel, wodurch das Einstellen der Ventile entfällt. Ein sehr moderner Motor in klassischer Optik also, der übrigens 30 PS leistet. Genau richtig für die Enfield. Die Kraftstoffzufuhr erfolgt wie schon erwähnt über ein Einspritzsystem, was aufgrund der neuen Abgasvorschriften absolut notwendig war, da diese mit einem Vergaser nicht mehr erfüllt werden können. Das hat aber auch einen Vorteil: Das lästige Sekundärluftsystem entfällt und verschandelt nicht mehr den Krümmer.

An der restlichen Optik hat sich sonst nicht viel verändert: Es ist immernoch derselbe Rahmen, dieselbe Gabel, Felgen, Sitzbank, Heck, Scheinwerfer, Bedienelemente, Auspuff, … lediglich die Seitenkästen wurden verändert, dort finden sich bei der Bullet EFI jetzt die Seitenkästen der Bullet Electra. Die Originaloptik der Seitenkästen gefällt mir persönlich besser, aber irgendwo will die Elektronik ja schließlich verstaut werden. Trotzdem schade, dass nicht versucht wurde, die alten Seitenkästen wieder zu verwenden.

Außerdem wird die Bullet nun vorne mit einer Scheibenbremse bestückt ausgeliefert, wohl um der gesteigerten Leistung gerecht zu werden. Die Trommelbremsen waren bei der original Bullet zwar nie ein Problem – zumindest bei meiner Bullet nicht – denn diese greifen wirklich ordentlich, aber eine Scheibenbremse ist sicherlich ein Gewinn in punkto Sicherheit.

Fazit: Ich finde die neue “Super Bullet 500 EFI” wirklich gelungen und hoffe, dass die Maschine in der Szene freundlich aufgenommen wird und den entsprechenden Anklang findet. Natürlich ist sie nicht wie die “Ur-Bullet”, aber es ist die “Ur-Bullet” in moderner Form fortgeführt, bei weitgehender Erhaltung der klassischen Optik. Kurzum: Ein würdiger Nachfolger!

Der Preis wird übrigens um die 5.000 € liegen.

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