anekdote

Kawasaki KLX 250 war in der Reparatur

Wie ich vor einiger Zeit berichtete, gab es für meine KLX 250 eine Rückrufaktion. Tja, und wie das Leben so spielt, habe ich es einfach nicht geschafft, die KLX zum Händler nach Soest zu schaffen, da meine Frau und ich eine Hochzeit vorbereiten mussten – nämlich unsere eigene. Da bleibt eben einfach wenig Zeit noch hin und her zu fahren. Doch sowas rächt sich manchmal.

Es war an einem Morgen an einer Tankstelle, ich hatte gerade den Tank mit neuem Saft befüllt, als beim Druck auf den MädchenknopfMagic Button die Sicherung heraus sprang. Dabei fiel mir zum ersten Mal auf, dass die KLX Sicherungen hat, die nicht gewechselt werden müssen – Sicherungsautomaten, wie praktisch! Das Werkzeug war schnell aus dem Hecktäschen gefummelt, um die Verkleidung abzubauen. Mit war klar, dass es sich bei dem Problem um genau das handelte, weswegen die Rückrufaktion von Kawasaki gestartet wurde, also untersuchte ich den Kabelbaum, fand aber nicht wirklich etwas. Da die Sicherung nur auslöste, wenn ich den Starterknopf drückt, versuchte ich es mit anschieben. Nichts. Der Schaden am Kabelbaum war also bereits so groß, dass die Zündung nicht mehr funktionierte, denn grundsätzlich lässt sich die KLX anschieben, wenn die Batterie nicht absolut leer ist.

Nachdem auch das erfolglos geblieben war, gab ich auf, baute alle Verkleidungsteile wieder an, ließ mich von meiner Frau zur Arbeit bringen und rief beim Händler Herrn Schnock in Soest an. Die KLX wurde daraufhin in den nächsten Tagen abgeholt, auf Garantie wieder fit gemacht und eine Woche später kam dann der Anruf, dass ich sie wieder abholen könne. Nun ja, das hat ja wie anfangs bereits erwähnt, wegen der Hochzeit noch ein wenig gedauert, aber nach vier Wochen klappte es dann doch endlich. Gutes Gefühl, die Kawa wieder in der Garage zu haben.

Was lernen wir daraus? Rückrufaktionen werden wohl doch nicht zum Spaß gemacht… 😉

Und zum Schluss noch ein schönes Hochzeitsfoto und einen ganz besonderen Dank an Max, Alex, Rene, Yves und Mel, die vor dem Standesamt mit den Moppeds ordentlich aufgedreht haben, das hat mich tief gerührt. Und das Steffi und ich dann noch das Gespann von Max als Hochzeitskutsche nutzen durften, war natürlich der absolute Oberhammer. 🙂

Gespann Hochzeit

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Kleine Änderung am Blog mit Schlussanekdote

Auf Anregung von André (RaceMoto.com) habe ich noch ein Plugin installiert, dass es euch ermöglicht beim Kommentieren einzustellen, dass ihr über weitere Kommentare per E-Mail benachrichtigt werdet (Double Opt-In). Einfach im Kommentarformular den entsprechenden Haken setzen. Hier mal ein Bildschirmfoto von der Sache:

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Schlussanekdote

Gestern habe ich eine neue Küche bestellt, weil die alte einfach nicht in den neuen Raum passt. Ich habe dann mit dem Verkäufer ein wenig über das Motorradfahren geschwatzt und es stellte sich heraus, dass er keinen Motorradführerschein hat, weil ihm das zu gefährlich ist. Er fährt lieber *sic!* TRIKE. Bwahaha, als er das erzählt hat, habe ich fast laut losgelacht. Aber sonst war er echt nett und hat uns einen astreine Küche geplant.

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Winteranekdote

Meine Motorradgeschichte beginnt mit den 50 Kubikzentimetern einer Simson S51, die ich auch im Winter gefahren bin. Leider hatte ich damals aber noch keinen Motorradführerschein und auch keine entsprechende Kleidung, die im Allgemeinen und im Besonderen irgendwie wintertauglich gewesen wäre. Aber ich will an diesem Abend unbedingt noch nach Werdohl in meine Stammkneipe, mich mit Freunden treffen, obwohl es schweinekalt ist und ein wenig schneit.

Da erinnere ich mich an die alte Lederkombi aus den 80ern, die mir mein Onkel, der leider seine Motorradleidenschaft aufgab, irgendwann mal geschenkt hat. So eine Vollederkombi ist doch bestimmt wärmer als eine Jeans denke ich mir und krame das formschöne Teil aus dem Kleiderschrank. Hm, sexy, weiße und rote Streifen, die quer über das Oberteil laufen und Blitze stilisieren, dicke Protektoren an Schultern, Ellenbogen und Knien. Naja, aus den 80ern halt und übrigens von Schuh.

Also zwänge ich mich in die Kombi, für die ich eigentlich ein wenig zu lang bin, aber es geht gerade noch. Dann runter und rauf auf die Reng-Deng-Deng. Und in der Tat: Ich friere zwar, aber es ist zu ertragen. Im Alt Werdohl angekommen machen wir dann was wir so machen. Billiard spielen, qutaschen, was essen, trinken. Vielleicht noch eine Runde Dart. Die Zeit verfliegt.

Irgendwann mache ich mich wieder auf den Weg nach Hause, aber ich fahre mit der Reng-Deng-Deng noch an der Tankstelle vorbei, weil der Tank mal wieder befüllt werden möchte und ich noch Kippen und Bier brauche. Da kommt ein Mann auf mich zu.

“Ist das eine Simson?”. Ich nicke. “S51″, sage ich ihm.

“So ein Ding hatte ich auch mal, unverwüstlich und schnell. Locker 70. Kein Problem. Naja, gute Fahrt noch!”

Er dreht sich um und wendet sich wieder seinem Auto zu, blickt dann aber nochmal zurück.

“Aber eine Sache noch”, und nach einer kleinen Gedenkpause,  “meinste eigentlich nicht, du bist ein wenig overdressed?”

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